Deprecated: Assigning the return value of new by reference is deprecated in /www/htdocs/w00798dd/wp-content/plugins/timezone.php on line 153

Strict Standards: Only variables should be passed by reference in /www/htdocs/w00798dd/wp-includes/gettext.php on line 66

Strict Standards: Only variables should be passed by reference in /www/htdocs/w00798dd/wp-includes/gettext.php on line 66

Strict Standards: Only variables should be passed by reference in /www/htdocs/w00798dd/wp-includes/gettext.php on line 66

Strict Standards: Only variables should be passed by reference in /www/htdocs/w00798dd/wp-includes/gettext.php on line 66

Strict Standards: Only variables should be passed by reference in /www/htdocs/w00798dd/wp-includes/gettext.php on line 66
RockBlog

Invasion aus Münster

19. Mai 2009

Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /www/htdocs/w00798dd/wp-includes/functions-formatting.php on line 76

Am 6. und 8. Mai gab es in Hamburg eine Invasion von Münsteraner 90er-Jahre Bands. Zu Gast waren Muff Potter (gegründet 1993) und die H-Blockx (gegründet 1990).

6. Mai: Uebel+Gefährlich - so schätzten die Hamburger nicht die Gefahr aus Münster ein, nein, so hiess der Club in dem Muff Potter spielten. Vorband waren Karamel mit extrem experimenteller Musik, die irgendwie an die schlechteren Songs der Einstürzenden Neubauten erinnerte. Man hatte jederzeit das Gefühl, die Band aus Hamburg versuchte mangeldende Fähigkeiten mit übertriebenen Effekten zu kaschieren. Die Anzahl der Zuschauer die applaudierten konnte man jedenfalls problemlos mit seinen Fingern zählen und der meiste Applaus kam wohl doch eher aus Mitleid.
Das änderte sich als Muff Potter die Bühne mit den 3 Nachttisch-Lampen betraten. Ein Feuerwerk aus vielen neuen, einigen mittel-alten und wenig alten Songs, das mit dem ein oder anderen Lacher aufgehellt wurde. Großartig! Man möchte der Band auf jeden Fall - wie schon der Titel des Albums verspricht - eine “Gute Aussicht” auf viele weitere tolle Rockabende prophezeien. Der schönste Platz in Hamburg war an diesem Abend jedenfalls nicht “an der Hypotheke”, sondern in der 1. Reihe direkt vor Muff Potter. Und so war zweifellos ein Großteil des Publikums am Ende der Meinung: “Die Party ist vorbei, lasst uns feiern gehn!”

8. Mai: Für Exil-Münsteraner in Hamburg die Lust auf ein Stück Heimat hatten hiess das Ziel heute Hafengeburtstag. Wer sich trotz eines sinnflutartigen Regenschauers aus dem Haus traute konnte hier am Abend die H-Blockx erleben. Die Band um Henning Wehland ist seit Jahren ein Garant für gute Rockmusik und zeigte das auch heute. Einige Songs aus dem immernoch aktuellen Album “Open Letter to a friend” rundeten eine Setlist aus zahlreichen H-Blockx-Klassikern gelungen ab. Besonders “Little Girl” kam beim Hamburger Publikum gut an und der Refrain wurde minutenlang von zahlreichen Zuschauern skandiert. Ansonsten wurde zu “Here I go again” getanzt, zu “Risin’ High” gesprungen und zu “Time of my life” mitgesungen. Ein insgesamt sehr gelungener Auftritt ging zu Ende und Hamburg hatte die Invasion aus Münster überstanden und wartet nun auf die nächste.

Schlagzeuger dabei!

27. April 2009

Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /www/htdocs/w00798dd/wp-includes/functions-formatting.php on line 76

Wir schreiben den 1. Weihnachtstag des Jahres 2007. Riff/Raff aus Berlin spielen live in der Garage in Lüneburg. Aber: Lebensmittelvergiftung beim Drummer, der muss ins Krankenhaus, der Rest von Riff/Raff rettet zusammen mit Lars von den Deputyz den Abend und rockt ohne Probe einfach mal die verdammt volle Garage auseinander.

Der 24.4.09: Riff/Raff kehren in die Lüneburger Garage zurück. Diesmal mit eigenem Drummer, dafür mit Ersatz-Bassisten. Egal! Diesmal geht ein 2-stündige Rock-Spektakel nach Plan über die Bühne.

Von vorne: Bad Excuse aus Lüneburg machten den Anfang. Viele Fans der Band waren da, dementsprechend gut die Stimmung, schöne Rockshow. Dann Jack’s Zeppelin - natürlich eine Led Zeppelin-Coverband - mit einer soliden Leistung. Dann Riff/Raff mit der besten AC/DC-Cover-Show der Welt. Der Opener war natürlich “Riff Raff”, dann ein Querschnitt durch 35 Jahre AC/DC-Geschichte. Rock’n'Roll vom Feinsten! Als letzter Song wurde dann “Super Trooper” angekündigt. Im Original natürlich von AB/BA, aber von Riff/Raff im typischen AC/DC-Stil gecovered. Davon gibt es ein ganzes Album, dass man kennen sollte. Es gab aber natürlich noch eine Zugabe. Drei der vier wohl größten Songs der australischen Rock-Legenden (”Hells Bells”, “Thunderstruck”, “T.N.T.”) wurden noch schnell rausgehauen. Danach war jeder im Publikum endgültig überzeugt, dass die 5 Berliner eine ganze Menge AC/DC im Blut haben. In einem Punkt übertreffen sie die Originale aus Down Under sogar: den “Moonwalk” des Sängers bekam sicherlich weder Bon Scott noch Brian Johnson jemals so perfekt hin.

Die nächste Chance Riff/Raff in der Umgebung zu sehen solltet ihr unbedingt Nutzen! Und die gibt es am 13.6. auf dem Höpen Air in Schneverdingen!

Zwischenbilanz

13. April 2009

Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /www/htdocs/w00798dd/wp-includes/functions-formatting.php on line 76

Es geht auf 3 Monate zu die hier kein Eintrag mehr gemacht wurde. Eine lange Zeit die nun ein jähes Ende findet! Vieles ist passiert, vieles auch nicht - hier eine Zwischenbilanz zum 1. Quartal des Jahres 2009 plus ein paar Tage:

Los ging das Konzert-Jahr 2009 für mich genau wie 2008 mit einem Konzert am 7.2. im legendären Hamburger Logo. Es war ein lauter und harter Start in ein hoffentlich großartiges Konzert-Jahr. Da Metal eher am Rand meines musikalischen Spektrums liegt war es eins der ganz wenigen Metal-Konzerte in meinem Leben, aber es hat sich gelohnt. Den Anfang machten Black born Phoenix aus Berlin, die mit geschlossenen Augen auch Metallica hätten sein können und ihr Handwerk definitiv verstanden. Es folgten A missing Child und Heatric, die meinen Geschmack leider nicht trafen. Am Ende wurde es mit Attempted Arson dafür nochmal umso besser: grandioser, mehrstimmiger Alternative Metal, der irgendwo zwischen System of a Down, Rammstein und Blind Guardian einzuordnen ist, aber eigentlich nicht mit irgendwas zu vergleichen ist. Live absolut zu empfehlen!

Einen Tag später (8.2.) folgte Madsen in der Großen Freiheit. Unterstützt von 3/4 der Band Herrenmagazin, die das 4/4 (wurde gerade Vater) so gut ersetzen, dass es gar nicht auffiel. Super Support, den Weg sollte man durchaus weiter verfolgen. Danach Madsen - schweißtreibend wie immer, ein Rock-Feuerwerk mit zwei neuen Raketen von der neuen EP.

Und den dritten Tag in Folge ging es dann zu einem Konzert. Diesmal warteten Itchy Poopzkid im knust. Support: Neverstore. Pop-Punk aus Schweden, der klingt wie blink-182 und am Tag des blink-Revivals nicht passender hätte sein können. Beide Alben nach dem Konzert gekauft, muss man mehr sagen?
Ja! Denn Itchy Poopzkid haben ja auch noch gespielt. Wer sie wie ich das letzte mal vor ca. 15 echten Punks gesehen hat, hat sich schon gewundert, dass diesmal ca. 500 Mädchen im Teenager-Alter vor der Bühne standen. Was das Pogen angeht war der Abend mehr ein Trainingslager für Fahranfänger, aber die Band hat trotzdem gerockt. Songs von allen drei Alben heizten dem Publikum kräftig ein und der ein oder andere Waghalsige begann sogar mit Crowd-Surfing.

Weiter gings am 21.2. in Ebstorf (wo?) bei einem gemütlichen Jenix-Unplugged-Konzert. Mitten in der Grundschule des kleinen Örtchens konnte zwar nicht wirklich abgerockt werden, aber Jenix zeigten trotzdem ihr Potential. Das betrifft sowohl die absolut radio-tauglichen Pop-Perlen, als auch die glasklare Stimme von Sängerin Jenny. Inzwischen steht fest, dass ein Album in Eigenregie produziert wird. Von Jenix wird man noch hören, soviel steht fest.

Weiter gings am 7.3. mit einer Band die auch schon häufig mit Jenix zusammengespielt haben. Im Rahmen der Lüneburger Rocknacht (2008 übrigens mit Jenix) spielten Die Happy im Vamos! Support waren Bakkushan, die mit Ausnahme der Frisur des Gitarristen eine solide Leistung ablieferten. Wer es schaffte den Blick von der Frisur abzuwenden stellte sogar fest, dass die Indie-Rocker (man würde es als Hamburger Schule bezeichnen, wenn die Band nicht aus Süddeutschland käme) ihre Instrumente wirklich beherrschen.
Das weiß man bei Die Happy schon lange. Die Band um Sängerin Marta Jandova zeigte mal wieder, dass sie wie keine zweite Band laute Rock-Kracher und seichte Pop-Balladen miteinander kombinieren können. Es war zwar nach längerer Live-Pause der erste Auftritt von Die Happy, man merkte ihnen aber keinerlei Unsicherheiten an. Das Konzert in Lüneburg war definitiv eines meiner besten Die Happy-Konzerte.

Und nun zum größten Konzert des Jahres! AC/DC ist eine Band für die man auch mal 80€ ausgeben kann und nach Oberhausen fahren. Ich tat das am 9.3. und fuhr mit großen Erwartungen über die Autobahnen. Die lebenden Rock-Legenden aus Down Under hatten sich The Answer aus Nordirland als Support eingeladen. Diese spielten auch eine tolle halbe Stunde lang ihre Songs, doch die Vorfreude war einfach zu groß, als das man sich darauf wirklich hätte konzentrieren können.
Dann: AC/DC! Es ging los mit “Runaway Train”, einem unglaublichen Animations-Film und einem riesigen Zug auf der Bühne. Es folgte eine Rock-Sensation die jede Erwartung übertraf die man vorher hatte. Eine große (Whole lotta) Rosie-Puppe die in Sekunden-Bruchteilen auftauchte und wieder verschwand und zwischendurch im Takt der Musik mit ihrem metergroßen Fuß wackelte und ein Angus Young mit einer - im Angesicht seines Alters - unglaublichen Live-Power waren die größten Highlights. Die größte Rock-Show der Welt, die jeden ausgegeben Euro dreifach wert war. Sensationell! Unglaublich! Danke!

Das nächste Konzert hatte es schwer, denn es konnte eigentlich nur schlechter werden. Es war der 16.3. in der Großen Freiheit in Hamburg und es spielten gerade Moorange als Local-Support. Unglaublich laute Instrumente übertönten jede Melodie der eigentlich recht schönen Songs, dadurch war der Auftritt ein einziger Reinfall. Die Backyard Babies konnten da schon deutlich mehr überzeugen. Die inzwischen auch nicht mehr ganz so jungen Schweden zeigten, dass sie ihre Instrumente immernoch beherrschen und boten eine solide, aber nicht überragende Show.
Zum Schluß kam mit Danko Jones aus Kanada der Headliner des Abends. Und dass sie zurecht Headliner waren stellten die drei eindrucksvoll unter Beweis. Mit einer tanzbaren Rock-Nummer nach der anderen heizten sie dem Publikum kräftig ein. Danko Jones-Sänger Danko Jones zeigte sich dabei von seiner besten Seite und wirkte wie ein echter Rockstar. Mit einer Mischung aus AC/DC, Lenny Kravitz und ganz viel Tenacious D begeisterten die Kanadier ihr Publikum und waren eindeutig die beste Band des Abends. Dieses Trio sollte sich jeder mal live ansehen, der Konzerte liebt.

Das bisher letzte Konzert mit den Ebenfalls aus Kandada stammenden This is a Standoff fand am 8.4. im Riff in HH-Volksdorf statt. Opener des Abends waren jedoch zunächst Goodbye Jersey. Eine neu formierte Hamburger Band (u.a. Ex-Mitglieder von Fuzzbeer), die heute ihren ersten Auftritt überhaupt hatte. Insgesamt haben Goodbye Jersey mit ihrem Punkrock-Sound und deutlichen Ska- und Rap-Einflüssen auf jedenfall positiv überrascht. Dann kamen This is a Standoff, die sich gerade auf einer sehr ausgiebigen Europa-Tour befinden. Ihr Hardcore-Punk traf genau den Nerv des Publikums und die Leute in dem kleinen Club legten ordentlich los. Selbst die Instrumente der Band waren nicht vor Pogo-”Angriffen” sicher, überstanden diese jedoch unbeschadet. Nach einer guten Stunde und einer Zugabe war der Auftritt dann aber leider schon vorbei. Für Fans des Genre sind die Kanadier, die gerade ihr 2. Album auf dem Markt haben, trotzdem auf jeden Fall einen Konzert-Besuch wert.

“Treibstoff” aus dem Hause Der Fall Böse

18. Januar 2009

Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /www/htdocs/w00798dd/wp-includes/functions-formatting.php on line 76

Der Fall Böse - das ist Hip-Hop-Funk-Rock mit ein wenig Punk, Jazz, Raggae und Alternative. Kurz gesagt also Crossover… wobei es gerade das irgendwie nicht ist.

Jedenfalls: Als das Jahr 2008 schon langsam auf sein Ende zu ging brachte die Band aus Hamburg ihr neues Werk “Treibstoff” auf den Markt. Treibstoff ist schon eine ganz gute Beschreibung für das 14 Songs umfassende Album, denn es treibt einen wirklich zum tanzen, nachdenken, feiern, abrocken, party machen und grinsen. Im Gegensatz zum letzten Album “Hochverrat” bietet Der Fall Böse diesmal deutlich gitarren-lastigere Stücke. Bei einigen Stücken fällt es einem dann auch schwer es nicht einfach als Rock zu bezeichnen.

Es ist der Band auf “Treibstoff” zum ersten Mal wirklich richtig gut gelungen ihre grandiose Live-Power annähernd auf eine Platte zu bringen. Eine Liveshow ersetzt das natürlich nicht, aber man erkennt die Live-Band Der Fall Böse auf dieser Scheibe deutlich besser wieder als auf den Vorgängern.

Besonders zum abrocken eignen sich die Songs “Treibstoff” und “Gangsterfilm”, aber auch “Das Ziel ist im Weg” (mit tollem Wortspiel im Titel) ist besonders eingängig. Etwas ruhiger geht es bei “Bestie Bourbon” zu, aber der Song ist trotzdem eines der Highlights auf dem Album. Die relativ erfolgreiche Radio-Single “Raus” (Platz 6 der NJoy-Jahrescharts) landet dagegen nur im Mittelfeld. Das drückt aber wiederum auch die Qualität des gesamten Albums aus. Die Songs in der Einzelbewertung:

1. Raus - 6 Punkte
2. Treibstoff - 8 Punkte
3. Sex mit Cäthe - 5 Punkte
4. Strassen - 6 Punkte
5. Narren aller Länder - 8 Punkte
6. Bestie Bourbon - 8 Punkte
7. Northcote - 6 Punkte
8. Das Ziel ist im Weg - 10 Punkte
9. Gangsterfilm - 9 Punkte
10. Sie + Es - 6 Punkte
11. Clowns - 7 Punkte (10 für das Intro)
12. Hey Karma - 6 Punkte
13. Traurige Lieder - 5 Punkte
14. Raus Mantra - 4 Punkte
Bewertungs-Schema siehe “Infos”
Insgesamt weiss das Album doch sehr zu überzeugen und sollte jedem Fan von guter deutscher Musik einen Kauf wert sein. Besonders könnte das Album Freunden von Fettes Brot, aber auch Seeed gefallen. In der Gesamtwertung gibt es 8 Punkte.

Oomph! in der Markthalle

21. November 2008

Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /www/htdocs/w00798dd/wp-includes/functions-formatting.php on line 76

In der Hamburger Markthalle machte am letzten Sonntag (16.11.) die Tour der Braunschweiger Band Oomph! Station. Begleitet wurde die Band von der schwedischen Metal-Band All Ends und der deutschen Gothic-Hoffnung Mina Harker. Die Sängerin, die auch auf dem neuen Oomph!-Album Monster zu hören ist, machte auch gleich den Anfang und spielte begleitet von ihrem Gitarristen und dem Oomph!-Live-Drummer Leo ca. eine halbe Stunde lang ihre Songs.

Es folgten nach einer extrem kurzen Umbaupause (Respekt!) All Ends, die gleich mit zwei Sängerinnen auffuhren und ihre Musik selbst als Mischung aus Metal und Pop bezeichnen. Vom Pop hörte man während des 30-minütigen Gigs aber nicht viel und die Schweden heizten dem Publikum ordentlich ein. Besonders ihre Interpretation des Nr. 1-Hits “Apologize” (im Original von OneRepublic) kam gut beim Hamburger Publikum an. All Ends wurden für eine Vorband sehr laut gefeiert und sorgten für die richtige Stimmung um kurz darauf den Hauptact begrüssen zu können.

Oomph! betraten die Bühne kurz darauf mit “Beim ersten Mal tut’s immer weh” und bereits als 2. Song kam danach mit “Träumst du” einer der bekanntesten und beliebtesten Songs der Band. Es folgten zunächst neben einigen neueren Songs auch überraschend viele ältere Stücke wie “Unsere Rettung” und “Fieber”. Sänger Dero überspielte kurze technische Probleme sogar mit einer A Capella-Version von “Mein Herz”, einem Song des allerersten Oomph!-Albums aus dem Jahr 1992. Im weiteren Verlauf kamen dann aber hauptsächlich Stücke der letzten beiden Alben Monster und GlaubeLiebeTod. Die Songs “Labyrinth” und “Das letzte Streichholz” kamen beim Publikum besonders gut an und bei “Bis zum Schluss” half dann - wie auf dem Album - Mina Harker aus.

Nach ca. 100 Minuten verliessen Oomph! dann die Bühne und es dauerte recht lange bis die Zugabe-Forderungen des Publikums erhört wurden. Danach war der Jubel aber umso größer, denn mit “Augen auf!” kam zunächst der größte Hit der Band. Danach folgte gleich der in Fankreisen wohl beliebteste Song “Gott ist ein Popstar” und die Stimmung erreichte dementsprechend ihren Höhepunkt. Die Band verliess die Bühne erneut und kam nach diesmal kürzerer Wartezeit noch ein 3. Mal zurück auf die Bühne. Es folgten mit “Menschsein” vom vorletzten und “Die Leiter” vom aktuellen Album noch 2 Songs. Dann verliessen Großteile der Band endgültig die Bühne, Sänger Dero gab aber noch seine 2. A Capella-Einlage des Abends. Er sang den Cover-Song “The Power of Love” und verabschiedete sich dann gerührt vom frenetisch jubelnden Publikum.

Der Abend war sowohl für die Band als auch für die Zuschauer absolut gelungen. Überraschend fehlte in der Setlist allerdings die aktuelle Single “Auf Kurs”, die aber nicht unbedingt ein Live-Stück ist, und - fast noch überraschender - der Live-Kracher “Supernova” vom 2001er-Album Ego. Aber bei über 2 Stunden Live-Wahnsinn sollte man sich darüber nicht beschweren.

Unterführungen in Deutschland

21. November 2008

Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /www/htdocs/w00798dd/wp-includes/functions-formatting.php on line 76

The Subways (dt. die Unterführungen) sind zur Zeit auf grosser Deutschland-Tour -  der Schlachthof in Bremen war am vroletzten Samstag die 4. Station. Unterstützung erhielten die Briten von ihren Landsleuten Twin Atlantic aus dem fernen Schottland und der US-Band blackmarket.

Den Abend im ausverkauften Schlachthof eröffneten dann auch gleich die Amis. blackmarket überzeugten viele Fans der The Subways, da der Sound doch recht ähnlich war. Die meisten Songs der hierzulande noch unbekannten Band haben eindeutig Hit-Potential und viele waren sich einig, dass man von dieser Band noch mehr hören wird als die 30 Minuten Live-Musik an diesem Abend.

Es folgten Twin Atlentic, deren Sound sich doch deutlich von dem der anderen beiden Bands unterschied. Der ständige Wechsel zwischen laut und leise, langsam und schnell baute im Publikum zwar auch eine Spannung auf, die Stimmung war aber nicht so gut wie bei blackmarket. Als bei einem Song die 2. Gitarre durch ein Cello ersetzt wurde fiel das den meisten auch nur optisch auf. Insgesamt war es ein guter Auftritt der Schotten, der Funke sprang jedoch nicht wirklich über und die Vorfreude auf The Subways war um so größer.

Der Hauptact betrat die Bühne kurz vor 22 Uhr und legte gleich richtig los. Nach dem Opener “Kalifornia” kam bereits als 3. Song “Oh yeah”, einer der beiden wohl bekanntesten Songs. Die Stimmung war dementsprechend großartig und die ersten Moshpit’s waren schon Vergangenheit. Die gut vorbereiteten Securitys hatten zum Teil sogar Mühe die zahlreichen Crowd-Surfer vor dem Absturz zu retten - es waren einfach sehr viele. Es folgten fast ohne Pause viele weitere Hits wie “Alright”, “Turnaround”, “Mary” und “Boys & Girls”. Die Stimmung war ungebrochen großartig als nach gut 45 Minuten die Subways die Bühen verliessen. Doch nach wenigen Augenblicken und lauten “Zugabe”-Forderungen kam zunächst Billy zurück auf die Bühne und spielte erstmal alleine “Strawberry Blonde”. Während des Songs kamen dann auch Charlotte und Josh wieder und setzten in den eher ruhigen Song ein. Nach einem weiteren Song kam dann das ersehnte “Rock & Roll Queen”. Während des Songs begann ein Crowd-Surf-Show von Billy Lunn von der man noch lange reden wird und die ihresgleichen sucht. Der erste Sprung in die Menge auf Höhe des Publikums schien noch harmlos. Doch der Sänger liess sich nicht einfach durch die Menge tragen sondern zu einer Plattform, die ungefähr die Höhe eines Balkons hatte, kletterte dort aufs Geländer uns sprang schliesslich aus ca. 4 Metern Höhe waghalsig und mit dem Kopf vorweg ins frenetisch jubelnde Publikum. Nach dem er sich quer durchs Publikum tragen lassen hat wiederholte er die Aktion nochmals auf der anderen Seite und liess sich dann zurück zur Bühne befördern. Dort spielte er - als sein nichts gewesen - die Endlos-Version von “Rock & Roll Queen” weiter - zunächst auf Deutsch.

Nach gut 75 Minuten - davon ca. 15 für den letzten Song - verliessen The Subways endgültig die Bühne. Abgesehen von der etwas zu geringen Länge war es ein hervorragendes Konzert, das dementsprechend noch Minuten nach dem Ende bejubelt wurde.

Jägermeister Rock:Liga

16. Oktober 2008

Deprecated: preg_replace(): The /e modifier is deprecated, use preg_replace_callback instead in /www/htdocs/w00798dd/wp-includes/functions-formatting.php on line 76

Der 22.9. ist zwar schon ein wenig her, aber er markiert auch heute noch den Auftakt zur Jägermeister Rock:Liga 2008/09. Im Hamburger Grünspan rockten Bloodlights, Oceansize und Die Mannequin um die ersten Punkte.

Als Opener des Abends kündigte Moderator (und Sänger) Bosse Bloodlights an. Die neue Band von Gluecifer-Gitarrist Captain Poon überzeugte mit party-tauglichem Rock. Die Musik der Band war eindeutig nichts wirklich neues, man sucht aber auch vergeblich nach etwas wirklich vergleichbarem. Das Publikum war am Ende des Auftritts zwar guter Stimmung, schien jedoch noch nicht restlos überzeugt.

Überzeugend wäre dann für Oceansize - die zweite Band des Abends - fast noch untertrieben. Die Briten brachten das Grünspan mit ihren kraftvollen, extrem Saiten-lastigen und überdurchschnittlich langen Stücken zum beben. Wer die Band vorher kannte war überglücklich, wer sie nicht kannte überrascht von ihren absolut grossartigen Live-Qualitäten. Der Sound der Band war überwältigend gut, einzig die meist kurzen Gesangs-Passagen wirkten nicht immer überzeugend. Wer sich die Band auf CD anhört wird ihr nicht gerecht, denn diese “Wand aus Gitarren” lässt sich unmöglich auf eine kleine, runde Scheibe pressen. Mein Tipp ist eindeutig sich das Geld für eine Oceansize-CD zu sparen und es lieber in eine Konzertkarte investieren. Davon hat man deutlich mehr.

Etwas anders verhält es sich dann bei der letzten Band des Abends - Die Mannequin sollte man sich durchaus auch mal auf CD anhören. Die Show die die Band und vorallem Sängerin Care Failure hinlegten lässt sich aber ebenfalls nicht auf CD pressen. Was dort auf - und auch vor der Bühne - ablief lässt sich eindeutig mit Punk beschreiben. Pogo vom ersten bis zum letzten Song - zum Teil sogar mit Care und ihrer Gitarre als Mittelpunkt, eine Band die ihre Instrumente fast extasisch spielt, reichlich vom Leib gerissene Kleider und vorallem laute und schnelle Gitarren. Am Ende wurde die Band frenetisch gefeiert, durfte jedoch aus Regel-Gründen keine Zugabe spielen.

Bei der Abstimmung am Ende gab es mit Oceansize und Die Mannequin zwei klare Favoriten, die den ganzen Abend deutlich mehr gefeiert wurden als Bloodlights. Doch die Oceansize-Fans waren viel zu leise und landeten nur auf Platz 3. Und auch Bloodlights, die sich knapp davor auf den zweiten Platz schoben, waren am Ende deutlich hinter Die Mannequin. Ein verdienter Sieger zum Auftakt der sich inzwischen auch in den anderen Städten ins Finale gerockt hat. Die Ergebnisse der Gruppen B-D sind noch nicht bekannt, aber Die Mannequin muss man auf jeden Fall auch beim Finale auf der Rechnung haben.