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Geschlossener Kreis


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Mittwoch 2. und Donnerstag 3. Dezmeber 2009. An diesen Tagen erlebte ich 2 Konzerte die kaum enger hätten verwoben werden können. Von Anfang an…

Mittwoch 2.12. - Molotow, Spielbudenplatz, Hamburg: Die erste Band des Abends betritt die Bühne: Fireworks aus Detroit. Die Band reisst mich nicht gerade von meinem Sofa auf dem ich es mir in einer der hinteren Ecken des Molotows gemütlich gemacht habe. Durchschnittlicher Punk - nicht schlecht, aber eben auch nix besonderes. Erst beim letzten Lied stehe ich auf, hauptsächlich um mal zu sehen wieviele Leute da überhaupt auf der Bühne stehen. Das einzige was wirklich hängen bleibt vom halbstündigen Auftritt ist, dass die Band eines ihrer Lieder You me at Six widmet. You me at Six? Das hab ich doch schonmal gehört? Achja, die sind morgen Vorband von Paramore. Was für ein Zufall!
Zweite Band des Abends: Broadway Calls aus dem schönen Oregon. Diesmal wird das Konzert vom Barhocker aus verfolgt und ich kann deutlich mehr sehen. Aber es liegt mit Sicherheit nicht nur daran, dass mich diese Band deutlich mehr überzeugt. Das klingt doch schonmal richtig gut! Ausser der guten Musik fallen mir noch 2 weitere Dinge auf: erstens das spärlich ausgestattete Schlagzeug und zweitens, dass auch diese Band eines ihrer Lieder raus an You me at Six sendet. So langsam glaube ich, dass ich mir die MySpace-Seite dieser Band vor dem Konzert morgen doch noch mal angucken sollte. Die scheinen ja nicht schlecht zu sein, wenn sie so über den Klee gelobt werden!
Aber erstmal kommt die dritte Band dieses Abends, die Band wegen der ich eigentlich hier bin: Set Your Goals! Diesmal erstmal ab in die Mitte und das Konzert geniessen. Das Publikum ist gut gelaunt und zum Teil auch schon gut befüllt. Die Band spielt einige Songs - alle gut. Dann kommt irgendwann einer meiner Lieblingssongs “Our Ethos…” - grossartig! Nach einem weiteren Song der an diesem Abend wohl obligatorische Gruss an You me at Six und dann kommt “The Few that remain”, ein Song bei dem Set your Goals zufällig Paramore-Sängerin Hayley Williams zu Gast im Studio hatten. Und plötzlich steht Hayley mit auf der Bühne und unterstützt Set Your Goals dabei dem Publikum kräftig einzuheizen - Weltklasse! Es folgen noch ein paar Songs, doch nach gut einer Stunde endet das viel zu kurze Konzert. Alles weitgehend super - außer die technischen Probleme die sich durch den ganzen Abend ziehen, denn bei jeder Band geht irgendwas kaputt, meist Mikrofone. Egal, morgen gehts weiter!

Donnerstag, 3.12. - Docks, Spielbudenplatz, Hamburg: 100m vom gestrigen Schauplatz entfernt spielen heute Paramore mit 3 Vorbands. Die erste Band heißt Now, Now every Children und klingt wie eine Mischung aus Oceansize und Hello Saferide - und das ist durchaus ein Kompliment. So richtig vom (heute nicht vorhandenen) Hocker haut mich dieser 15-Minuten-Kurzauftritt ohne eine einzige richtige Ansage aber nicht. Die zweite Band Paper Route klingt ähnlich, verwendet aber einige sehr ungewöhnliche Instrumente wie z.B. ein Themerin. Am Ende des ebenfalls nur 15-minütigen Kurzauftritts bleibt folgendes Fazit: die klingen ein bisschen wie Blackmail auf LSD und wenn ich einen Hocker gehabt hätte wäre ich wohl sitzen geblieben! Trotzdem ok.
Und dann war es endlich soweit, die gestern so gefeierten You me at Six betraten die Bühne im ausverkauften Docks. Und wie sich das gehört setzten sie die gestern begründete Tradition der Mikrofon-Pannen fort und setzten sogar noch einen drauf: der Sänger war während des gesamten ersten Liedes einfach mal garnicht zu hören! Also schnell ohne Mikro ins Publikum geschrien (Man versteht euch doch auch so in der letzten Reihe!), dass die Band mal eben die Bühne verlässt und die Techniker raufschickt. Nach 10 Minuten Boxenstop ging es dann endlich richtig los und die Stimmung war für eine Vorband phänomenal! Es war gehüpft wie gesprungen ob man in der 2. Reihe stand oder ganz weit hinten, denn überall wurde gehüpft und gesprungen. Es war offensichtlich, dass auch diese Band einige Fans in der Halle hatte - doch auch viele andere liessen sich mitreissen. Überraschung überall im Publikum dann als auch You me at Six nach 20 Minuten Schluss für heute machten, denn viele - vorallem diejenigen die gestern im Molotow waren - hatten sicherlich kurzzeitig das Gefühl, dass auch diese Band schon zur Hauptband des Abends getaugt hätte.
Doch da kam ja noch was: Paramore! Hayley Williams betrat also zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden eine Bühne am Spielbudenplatz und mit einem Intro und “Ignorance” ging es gleich mal in die Vollen! Erstes ganz grosses Highlight war dann “That’s what you get” - da war wirklich die ganze Halle im ständigen Wechsel zwischen bodenständig und abgehoben! Es folgten weitere Songs zum mitsingen und vorallem rumspringen, doch dann nach einer Stunde: Tschüss, Hamburg. Aber ein Konzert ohne Zugabe, wäre eben ein Konzert ohne Zugabe und um das zu verhindern gab es natürlich eine Zugabe - oder eigentlich drei. Los gings akustisch mit “Misguided Ghosts” und dann folgte zunächst DER Paramore-Hit “Misery Business” - Partystimmung! Nun war es Zeit zurück zu grüssen! Es wurde zunächst den Vorbands des heutigen Abends gehuldigt, darunter natürlich auch You me at Six (Tradition!). Anschließen der Dank an Set Your Goals um den Kreis dieser beiden eng verwobenen Konzerte zu schließen. Entlassen wurde das Publikum dann mit “Brick by boring brick” von dem so mancher auf dem Heimweg einen Ohrwurm gehabt haben dürfte. So soll es sein!

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