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Zwischenbilanz


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Es geht auf 3 Monate zu die hier kein Eintrag mehr gemacht wurde. Eine lange Zeit die nun ein jähes Ende findet! Vieles ist passiert, vieles auch nicht - hier eine Zwischenbilanz zum 1. Quartal des Jahres 2009 plus ein paar Tage:

Los ging das Konzert-Jahr 2009 für mich genau wie 2008 mit einem Konzert am 7.2. im legendären Hamburger Logo. Es war ein lauter und harter Start in ein hoffentlich großartiges Konzert-Jahr. Da Metal eher am Rand meines musikalischen Spektrums liegt war es eins der ganz wenigen Metal-Konzerte in meinem Leben, aber es hat sich gelohnt. Den Anfang machten Black born Phoenix aus Berlin, die mit geschlossenen Augen auch Metallica hätten sein können und ihr Handwerk definitiv verstanden. Es folgten A missing Child und Heatric, die meinen Geschmack leider nicht trafen. Am Ende wurde es mit Attempted Arson dafür nochmal umso besser: grandioser, mehrstimmiger Alternative Metal, der irgendwo zwischen System of a Down, Rammstein und Blind Guardian einzuordnen ist, aber eigentlich nicht mit irgendwas zu vergleichen ist. Live absolut zu empfehlen!

Einen Tag später (8.2.) folgte Madsen in der Großen Freiheit. Unterstützt von 3/4 der Band Herrenmagazin, die das 4/4 (wurde gerade Vater) so gut ersetzen, dass es gar nicht auffiel. Super Support, den Weg sollte man durchaus weiter verfolgen. Danach Madsen - schweißtreibend wie immer, ein Rock-Feuerwerk mit zwei neuen Raketen von der neuen EP.

Und den dritten Tag in Folge ging es dann zu einem Konzert. Diesmal warteten Itchy Poopzkid im knust. Support: Neverstore. Pop-Punk aus Schweden, der klingt wie blink-182 und am Tag des blink-Revivals nicht passender hätte sein können. Beide Alben nach dem Konzert gekauft, muss man mehr sagen?
Ja! Denn Itchy Poopzkid haben ja auch noch gespielt. Wer sie wie ich das letzte mal vor ca. 15 echten Punks gesehen hat, hat sich schon gewundert, dass diesmal ca. 500 Mädchen im Teenager-Alter vor der Bühne standen. Was das Pogen angeht war der Abend mehr ein Trainingslager für Fahranfänger, aber die Band hat trotzdem gerockt. Songs von allen drei Alben heizten dem Publikum kräftig ein und der ein oder andere Waghalsige begann sogar mit Crowd-Surfing.

Weiter gings am 21.2. in Ebstorf (wo?) bei einem gemütlichen Jenix-Unplugged-Konzert. Mitten in der Grundschule des kleinen Örtchens konnte zwar nicht wirklich abgerockt werden, aber Jenix zeigten trotzdem ihr Potential. Das betrifft sowohl die absolut radio-tauglichen Pop-Perlen, als auch die glasklare Stimme von Sängerin Jenny. Inzwischen steht fest, dass ein Album in Eigenregie produziert wird. Von Jenix wird man noch hören, soviel steht fest.

Weiter gings am 7.3. mit einer Band die auch schon häufig mit Jenix zusammengespielt haben. Im Rahmen der Lüneburger Rocknacht (2008 übrigens mit Jenix) spielten Die Happy im Vamos! Support waren Bakkushan, die mit Ausnahme der Frisur des Gitarristen eine solide Leistung ablieferten. Wer es schaffte den Blick von der Frisur abzuwenden stellte sogar fest, dass die Indie-Rocker (man würde es als Hamburger Schule bezeichnen, wenn die Band nicht aus Süddeutschland käme) ihre Instrumente wirklich beherrschen.
Das weiß man bei Die Happy schon lange. Die Band um Sängerin Marta Jandova zeigte mal wieder, dass sie wie keine zweite Band laute Rock-Kracher und seichte Pop-Balladen miteinander kombinieren können. Es war zwar nach längerer Live-Pause der erste Auftritt von Die Happy, man merkte ihnen aber keinerlei Unsicherheiten an. Das Konzert in Lüneburg war definitiv eines meiner besten Die Happy-Konzerte.

Und nun zum größten Konzert des Jahres! AC/DC ist eine Band für die man auch mal 80 ausgeben kann und nach Oberhausen fahren. Ich tat das am 9.3. und fuhr mit großen Erwartungen über die Autobahnen. Die lebenden Rock-Legenden aus Down Under hatten sich The Answer aus Nordirland als Support eingeladen. Diese spielten auch eine tolle halbe Stunde lang ihre Songs, doch die Vorfreude war einfach zu groß, als das man sich darauf wirklich hätte konzentrieren können.
Dann: AC/DC! Es ging los mit “Runaway Train”, einem unglaublichen Animations-Film und einem riesigen Zug auf der Bühne. Es folgte eine Rock-Sensation die jede Erwartung übertraf die man vorher hatte. Eine große (Whole lotta) Rosie-Puppe die in Sekunden-Bruchteilen auftauchte und wieder verschwand und zwischendurch im Takt der Musik mit ihrem metergroßen Fuß wackelte und ein Angus Young mit einer - im Angesicht seines Alters - unglaublichen Live-Power waren die größten Highlights. Die größte Rock-Show der Welt, die jeden ausgegeben Euro dreifach wert war. Sensationell! Unglaublich! Danke!

Das nächste Konzert hatte es schwer, denn es konnte eigentlich nur schlechter werden. Es war der 16.3. in der Großen Freiheit in Hamburg und es spielten gerade Moorange als Local-Support. Unglaublich laute Instrumente übertönten jede Melodie der eigentlich recht schönen Songs, dadurch war der Auftritt ein einziger Reinfall. Die Backyard Babies konnten da schon deutlich mehr überzeugen. Die inzwischen auch nicht mehr ganz so jungen Schweden zeigten, dass sie ihre Instrumente immernoch beherrschen und boten eine solide, aber nicht überragende Show.
Zum Schluß kam mit Danko Jones aus Kanada der Headliner des Abends. Und dass sie zurecht Headliner waren stellten die drei eindrucksvoll unter Beweis. Mit einer tanzbaren Rock-Nummer nach der anderen heizten sie dem Publikum kräftig ein. Danko Jones-Sänger Danko Jones zeigte sich dabei von seiner besten Seite und wirkte wie ein echter Rockstar. Mit einer Mischung aus AC/DC, Lenny Kravitz und ganz viel Tenacious D begeisterten die Kanadier ihr Publikum und waren eindeutig die beste Band des Abends. Dieses Trio sollte sich jeder mal live ansehen, der Konzerte liebt.

Das bisher letzte Konzert mit den Ebenfalls aus Kandada stammenden This is a Standoff fand am 8.4. im Riff in HH-Volksdorf statt. Opener des Abends waren jedoch zunächst Goodbye Jersey. Eine neu formierte Hamburger Band (u.a. Ex-Mitglieder von Fuzzbeer), die heute ihren ersten Auftritt überhaupt hatte. Insgesamt haben Goodbye Jersey mit ihrem Punkrock-Sound und deutlichen Ska- und Rap-Einflüssen auf jedenfall positiv überrascht. Dann kamen This is a Standoff, die sich gerade auf einer sehr ausgiebigen Europa-Tour befinden. Ihr Hardcore-Punk traf genau den Nerv des Publikums und die Leute in dem kleinen Club legten ordentlich los. Selbst die Instrumente der Band waren nicht vor Pogo-”Angriffen” sicher, überstanden diese jedoch unbeschadet. Nach einer guten Stunde und einer Zugabe war der Auftritt dann aber leider schon vorbei. Für Fans des Genre sind die Kanadier, die gerade ihr 2. Album auf dem Markt haben, trotzdem auf jeden Fall einen Konzert-Besuch wert.

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