Die Band der Woche…

18. Dezember 2009

…heisst Band of the Week. Das Zweitprojekt von Juli-Gitarrist Jonas Pfetzing, Madsen-Sänger Sebastian Madsen, Virginia Jetzt!-Bassist Mathias Hielscher und TENT-Frontmann Alexander Eß spielte in dieser Woche bereits zwei Mal im Grünen Jäger in Hamburg. Es folgt ein kleiner Bericht des zweiten Abends (17.12.).


Kleine Bühne für große Musik(er)

Beim konstenlosen Konzert unterhielt zunächst Der Automat aus Berlin mit seiner Ein-Mann-und-seine-Gitarre-Band das Publikum mit rund 2 Händen voll Songs und ebenso vielen Dias. Witzige Songs und Ansagen, sinnfreie und tiefgründige Texte, jede Menge Publikumskontakt - so stellt man sich einen guten Liedermacher vor!

Dann kam die Band of the Week. Drei der vier Musiker sammelten bereits mit ihren anderen Bands Erfahrung bei Veranstaltungen wie Rock am Ring oder dem Bundesvision Song Contest und spielten daher für ihre Verhältnisse vor kleinem Publikum (geschätzte 40 Leute) in einem winzigen Club. Einer - namentlich Sebastian Madsen - wechselte neben der Band sogar noch das Instrument und tauschte Mikrofon, Gitarre und den Platz ganz vorne auf der Bühne gegen Bass Drum, Snare und dem Platz ganz hinten. Den Gesang und die Ansagen überlässt die Band of the Week dann dem einzigen Bandmitglied, dass noch nicht auf der RaR-Bühne stand. Urlaub vom Musik-Business eben!
Und auch die Musik die die Band in 10 Songs zum besten gab war alles andere als Mainstream und liegt irgendwo zwischen Rock, Punk, Indie und ganz viel Garage. Leider war das ganze schon nach etwas mehr als 30 Minuten zu Ende, aber eine kürzlich gegründete Band die an diesem Abend den erst zweiten Auftritt ihrer noch jungen Bandgeschichte absolvierte hat eben noch nicht viel Material. Trotzdem war’s super!

Setlist
01. Ride the bus
02. Denise
03. Reach you
04. Half a man
05. Rattlesnack Nightmare
06. Cassandra (I love you)
07. Hey you
08. Led Zep
09. Would you like to dance?
10. Yeah Yeah Yeah

Und das beste: wer die Band of the Week selbst noch live erleben will hat am Samstag den 19.12. die Gelegenheit. Erneut im Grünen Jäger, erneut kostenlos!

Geschlossener Kreis

4. Dezember 2009

Mittwoch 2. und Donnerstag 3. Dezmeber 2009. An diesen Tagen erlebte ich 2 Konzerte die kaum enger hätten verwoben werden können. Von Anfang an…

Mittwoch 2.12. - Molotow, Spielbudenplatz, Hamburg: Die erste Band des Abends betritt die Bühne: Fireworks aus Detroit. Die Band reisst mich nicht gerade von meinem Sofa auf dem ich es mir in einer der hinteren Ecken des Molotows gemütlich gemacht habe. Durchschnittlicher Punk - nicht schlecht, aber eben auch nix besonderes. Erst beim letzten Lied stehe ich auf, hauptsächlich um mal zu sehen wieviele Leute da überhaupt auf der Bühne stehen. Das einzige was wirklich hängen bleibt vom halbstündigen Auftritt ist, dass die Band eines ihrer Lieder You me at Six widmet. You me at Six? Das hab ich doch schonmal gehört? Achja, die sind morgen Vorband von Paramore. Was für ein Zufall!
Zweite Band des Abends: Broadway Calls aus dem schönen Oregon. Diesmal wird das Konzert vom Barhocker aus verfolgt und ich kann deutlich mehr sehen. Aber es liegt mit Sicherheit nicht nur daran, dass mich diese Band deutlich mehr überzeugt. Das klingt doch schonmal richtig gut! Ausser der guten Musik fallen mir noch 2 weitere Dinge auf: erstens das spärlich ausgestattete Schlagzeug und zweitens, dass auch diese Band eines ihrer Lieder raus an You me at Six sendet. So langsam glaube ich, dass ich mir die MySpace-Seite dieser Band vor dem Konzert morgen doch noch mal angucken sollte. Die scheinen ja nicht schlecht zu sein, wenn sie so über den Klee gelobt werden!
Aber erstmal kommt die dritte Band dieses Abends, die Band wegen der ich eigentlich hier bin: Set Your Goals! Diesmal erstmal ab in die Mitte und das Konzert geniessen. Das Publikum ist gut gelaunt und zum Teil auch schon gut befüllt. Die Band spielt einige Songs - alle gut. Dann kommt irgendwann einer meiner Lieblingssongs “Our Ethos…” - grossartig! Nach einem weiteren Song der an diesem Abend wohl obligatorische Gruss an You me at Six und dann kommt “The Few that remain”, ein Song bei dem Set your Goals zufällig Paramore-Sängerin Hayley Williams zu Gast im Studio hatten. Und plötzlich steht Hayley mit auf der Bühne und unterstützt Set Your Goals dabei dem Publikum kräftig einzuheizen - Weltklasse! Es folgen noch ein paar Songs, doch nach gut einer Stunde endet das viel zu kurze Konzert. Alles weitgehend super - außer die technischen Probleme die sich durch den ganzen Abend ziehen, denn bei jeder Band geht irgendwas kaputt, meist Mikrofone. Egal, morgen gehts weiter!

Donnerstag, 3.12. - Docks, Spielbudenplatz, Hamburg: 100m vom gestrigen Schauplatz entfernt spielen heute Paramore mit 3 Vorbands. Die erste Band heißt Now, Now every Children und klingt wie eine Mischung aus Oceansize und Hello Saferide - und das ist durchaus ein Kompliment. So richtig vom (heute nicht vorhandenen) Hocker haut mich dieser 15-Minuten-Kurzauftritt ohne eine einzige richtige Ansage aber nicht. Die zweite Band Paper Route klingt ähnlich, verwendet aber einige sehr ungewöhnliche Instrumente wie z.B. ein Themerin. Am Ende des ebenfalls nur 15-minütigen Kurzauftritts bleibt folgendes Fazit: die klingen ein bisschen wie Blackmail auf LSD und wenn ich einen Hocker gehabt hätte wäre ich wohl sitzen geblieben! Trotzdem ok.
Und dann war es endlich soweit, die gestern so gefeierten You me at Six betraten die Bühne im ausverkauften Docks. Und wie sich das gehört setzten sie die gestern begründete Tradition der Mikrofon-Pannen fort und setzten sogar noch einen drauf: der Sänger war während des gesamten ersten Liedes einfach mal garnicht zu hören! Also schnell ohne Mikro ins Publikum geschrien (Man versteht euch doch auch so in der letzten Reihe!), dass die Band mal eben die Bühne verlässt und die Techniker raufschickt. Nach 10 Minuten Boxenstop ging es dann endlich richtig los und die Stimmung war für eine Vorband phänomenal! Es war gehüpft wie gesprungen ob man in der 2. Reihe stand oder ganz weit hinten, denn überall wurde gehüpft und gesprungen. Es war offensichtlich, dass auch diese Band einige Fans in der Halle hatte - doch auch viele andere liessen sich mitreissen. Überraschung überall im Publikum dann als auch You me at Six nach 20 Minuten Schluss für heute machten, denn viele - vorallem diejenigen die gestern im Molotow waren - hatten sicherlich kurzzeitig das Gefühl, dass auch diese Band schon zur Hauptband des Abends getaugt hätte.
Doch da kam ja noch was: Paramore! Hayley Williams betrat also zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden eine Bühne am Spielbudenplatz und mit einem Intro und “Ignorance” ging es gleich mal in die Vollen! Erstes ganz grosses Highlight war dann “That’s what you get” - da war wirklich die ganze Halle im ständigen Wechsel zwischen bodenständig und abgehoben! Es folgten weitere Songs zum mitsingen und vorallem rumspringen, doch dann nach einer Stunde: Tschüss, Hamburg. Aber ein Konzert ohne Zugabe, wäre eben ein Konzert ohne Zugabe und um das zu verhindern gab es natürlich eine Zugabe - oder eigentlich drei. Los gings akustisch mit “Misguided Ghosts” und dann folgte zunächst DER Paramore-Hit “Misery Business” - Partystimmung! Nun war es Zeit zurück zu grüssen! Es wurde zunächst den Vorbands des heutigen Abends gehuldigt, darunter natürlich auch You me at Six (Tradition!). Anschließen der Dank an Set Your Goals um den Kreis dieser beiden eng verwobenen Konzerte zu schließen. Entlassen wurde das Publikum dann mit “Brick by boring brick” von dem so mancher auf dem Heimweg einen Ohrwurm gehabt haben dürfte. So soll es sein!

News, Termine, Allerlei

10. November 2009

Schon länger steht fest, dass sich eine der ganz großen deutschsprachigen Bands von der Bühne verabschiedet. Muff Potter spielen nun ab dem 29.11. ihre Abschieds-Tour mit dem passenden Namen “Alles war schön und nichts tat weh”. Die Tour macht unter anderem am 10.12. in der Hamburger Markthalle Station, bevor die Band zwei Tage später in der Heimatstadt Münster zum letzten Mal die Bühne betreten und verlassen wird.


Sagen “Tschüss”: Muff Potter

Mit Madsen bedauert eine weitere große deutschsprachige Band einen Ausstieg. Keyboarder Folkert “Folli” Jahnke hat die Band verlassen und Ende Oktober anlässlich der Feierlichkeiten zur 200. Visions-Ausgabe sein letztes Konzert mit Madsen gespielt. Die Band arbeitet nun zur viert am vierten Album.
Ebenso am neuen Album arbeiten nun Blackmail, die nach dem Ausstieg/Rauswurf von Aydo Abay verkünden einen neuen Sänger gefunden zu haben. Wer das ist, scheint noch nicht bekannt zu sein.
Die Arbeiten am neuen Album bereits beendet haben Revolverheld und veröffentlichen ihr drittes Werk unter dem Namen “In Farbe” im Frühjahr 2010.

Zahlreiche Konzerte finden in den nächsten Wochen auch wieder statt. Schwierige Entscheidungen könnten man am 21.11. treffen müssen, denn an diesem Termin finden gleich mehrere interessante Konzerte statt: Massendefekt + Dog Eared Pages spielen im St. Pauli Clubheim (Hamburg), die Monsters of Liedermaching unweit davon in der Markthalle (ebenfalls Hamburg) und Jupiter Jones gastieren im Tower zu Bremen. Am 2. Dezember muss man sich dann in Hamburg zwischen Set your Goals (Molotow) und dem Unplugged-Konzert von Revolverheld + Die Happy zu Gunsten von “Viva con Agua” (Uebel+Gefährlich) entscheiden. Einen Tag später am 3.12. sind dann Paramore zu Gast im Docks und räumen das ursprünglich eingeplante Grünspan zu Gunsten eines weiteren “Viva con Agua”-Konzertes u.a. mit I-Fire und Irie Révoltés. Und wer eine Woche später am 10.12. nicht zum Abschied von Muff Potter geht, kann sich den Punkrock-Songwriter Frank Turner im Molotow ansehen.

Punk-Woche

20. August 2009

Eine kleine Punk-Woche mit 2 Punk-Konzerten der etwas härteren Sorte liegt hinter mir. Hier ein Kurzbericht zu 2 Konzerten:

Montag (17 .8.) - Jekyll+Hyde, Lüneburg: Etwas mehr als ein Jahr nachdem Rentokill erstmals im Jekyll+Hyde in Lüneburg spielten kehrten die nun zurück. Unterstützt wurden sie dabei von Dropkid, die jedoch vor maximal einer Hand voll Leuten spielten da viele wohl das FC St. Pauli Livespiel im Fernsehen bevorzugten. Trotz kargem Publikumsinteresse spielten die Ludwigsburger eine gute halbe Stunde ihre Punksongs - großartige Stimmung konnte aber natürlich nicht aufkommen. Auch bei Rentokill im Anschluss war deutlich weniger los als vor einem Jahr. Die Österreicher liessen sich jedoch nicht beirren und spielten für die wenigen Zuschauer 1 Stunde lang ihre Live-Klassiker. So geht Punk! Und wie sich das gehört gab es auch noch einen kleinen Nazi-Aufmarsch, der allerdings schnell von den Konzertbesuchern aufgelöst wurde…

Mittwoch (19.8.) - knust, Hamburg: Heute spielten The Briggs aus L.A. im knust und hatten sich 2 Bands zur Unterstützung eingeladen. Zunächst begannen The Part Timers aus Schweden, die ebenso mit wenig Zulauf zu kämpfen hatten. Trotzdem war es eine beeindruckende Punkrock-Halbestunde die auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht hat. Diese junge Band sollte man sich merken! Ganz im Gegensatz zu The Sewer Rats aus Köln die im Anschluss mit Punkabilly zu punkten versuchten. Ihr Rotz-Punk kam beim Publikum jedoch nicht gut an und wer nicht muss wird sich die Rheinländer wohl nicht wieder angucken.
Das beste kam dann wie so oft zum Schluss. The Briggs schafften es als Headliner und als einzige Band des Abends, dass die Leute lieber drinnen die Musik genossen als draussen die klare Nachtluft. So stellt man sich eine Boston-Punk-Show vor! Ob mit Krachern wie “This is L.A.” - einer Hommage an die Heimatstadt - oder ruhigen Irishpub-Songs wie “Molly”, die Kalifornier konnten durchweg überzeugen! Der entspannt spielende Drummer und die wild durchs Publikum und über die Bühne rockende Gitarren- und Bass-Truppe sorgten für eine fantastische Stimmung im leider lange nicht ausverkauften knust. Diese Band sollte man sich nicht entgehen lassen wenn man auf Bands wie die Dropkick Murphys oder Street Dogs steht! Das war Weltklasse!

Alles Deutsch macht der Juni!

9. Juni 2009

“Alles neu macht der Mai.” - Ein Sprichwort, dass wohl jeder kennt. Das der Juni alles deutsch macht ist neu, aber im Schlesweig-Holstein dieser Tage Fakt.

Zwei Punk-Bands aus dem Bundesland ganz im Norden, die eigentlich englischsprachige Musik machen, haben jetzt ihren jeweils 1. deutschsprachigen Song veröffentlicht.
Zum einen sind das Dog Eared Pages aus der Landeshauptstadt Kiel, die mit ihrem Song “Sonne” und dem dazugehörigen Video erstmals deutschsprachige Pfade beschreiten. Dazu gibts sogar gleich noch einen zweiten Song - “Ob du’s willst” gibts auf der MySpace-Seite der Pop-Punker zum kostenlosen anhören.
Die zweite Band kommt aus Lübeck, der zwetgrößten Stadt Schleswig-Holsteins, und heisst Phlegmatix. Sie schlagen mit ihrem Song “Roter Stern” eher härtere Punk-Töne an und huldigen dem etwas anderen Fussball-Club Roter Stern Lübeck, der zur neuen Saison erstmal am offiziellen Spielbetrib teilnimmt.

Dog Eared Pages MySpace - “Ob du’s willst” hören, “Sonne” gucken und hören
Dog Eared Pages - Homepage
Phlegmatix - Homepage
Phlegmatix MySpace - “Roter Stern” anhören
Und das beste kommt noch: Beide Songs gibt es zum konstenlosen Download auf der jeweiligen Bandhomepage. Na wenn das mal nix ist!

Roter Stern von Phlegmatix - Download der MP3
Sonne von Dog Eared Pages - Download der MP3

Dog Eared Pages

Invasion aus Münster

19. Mai 2009

Am 6. und 8. Mai gab es in Hamburg eine Invasion von Münsteraner 90er-Jahre Bands. Zu Gast waren Muff Potter (gegründet 1993) und die H-Blockx (gegründet 1990).

6. Mai: Uebel+Gefährlich - so schätzten die Hamburger nicht die Gefahr aus Münster ein, nein, so hiess der Club in dem Muff Potter spielten. Vorband waren Karamel mit extrem experimenteller Musik, die irgendwie an die schlechteren Songs der Einstürzenden Neubauten erinnerte. Man hatte jederzeit das Gefühl, die Band aus Hamburg versuchte mangeldende Fähigkeiten mit übertriebenen Effekten zu kaschieren. Die Anzahl der Zuschauer die applaudierten konnte man jedenfalls problemlos mit seinen Fingern zählen und der meiste Applaus kam wohl doch eher aus Mitleid.
Das änderte sich als Muff Potter die Bühne mit den 3 Nachttisch-Lampen betraten. Ein Feuerwerk aus vielen neuen, einigen mittel-alten und wenig alten Songs, das mit dem ein oder anderen Lacher aufgehellt wurde. Großartig! Man möchte der Band auf jeden Fall - wie schon der Titel des Albums verspricht - eine “Gute Aussicht” auf viele weitere tolle Rockabende prophezeien. Der schönste Platz in Hamburg war an diesem Abend jedenfalls nicht “an der Hypotheke”, sondern in der 1. Reihe direkt vor Muff Potter. Und so war zweifellos ein Großteil des Publikums am Ende der Meinung: “Die Party ist vorbei, lasst uns feiern gehn!”

8. Mai: Für Exil-Münsteraner in Hamburg die Lust auf ein Stück Heimat hatten hiess das Ziel heute Hafengeburtstag. Wer sich trotz eines sinnflutartigen Regenschauers aus dem Haus traute konnte hier am Abend die H-Blockx erleben. Die Band um Henning Wehland ist seit Jahren ein Garant für gute Rockmusik und zeigte das auch heute. Einige Songs aus dem immernoch aktuellen Album “Open Letter to a friend” rundeten eine Setlist aus zahlreichen H-Blockx-Klassikern gelungen ab. Besonders “Little Girl” kam beim Hamburger Publikum gut an und der Refrain wurde minutenlang von zahlreichen Zuschauern skandiert. Ansonsten wurde zu “Here I go again” getanzt, zu “Risin’ High” gesprungen und zu “Time of my life” mitgesungen. Ein insgesamt sehr gelungener Auftritt ging zu Ende und Hamburg hatte die Invasion aus Münster überstanden und wartet nun auf die nächste.

Schlagzeuger dabei!

27. April 2009

Wir schreiben den 1. Weihnachtstag des Jahres 2007. Riff/Raff aus Berlin spielen live in der Garage in Lüneburg. Aber: Lebensmittelvergiftung beim Drummer, der muss ins Krankenhaus, der Rest von Riff/Raff rettet zusammen mit Lars von den Deputyz den Abend und rockt ohne Probe einfach mal die verdammt volle Garage auseinander.

Der 24.4.09: Riff/Raff kehren in die Lüneburger Garage zurück. Diesmal mit eigenem Drummer, dafür mit Ersatz-Bassisten. Egal! Diesmal geht ein 2-stündige Rock-Spektakel nach Plan über die Bühne.

Von vorne: Bad Excuse aus Lüneburg machten den Anfang. Viele Fans der Band waren da, dementsprechend gut die Stimmung, schöne Rockshow. Dann Jack’s Zeppelin - natürlich eine Led Zeppelin-Coverband - mit einer soliden Leistung. Dann Riff/Raff mit der besten AC/DC-Cover-Show der Welt. Der Opener war natürlich “Riff Raff”, dann ein Querschnitt durch 35 Jahre AC/DC-Geschichte. Rock’n'Roll vom Feinsten! Als letzter Song wurde dann “Super Trooper” angekündigt. Im Original natürlich von AB/BA, aber von Riff/Raff im typischen AC/DC-Stil gecovered. Davon gibt es ein ganzes Album, dass man kennen sollte. Es gab aber natürlich noch eine Zugabe. Drei der vier wohl größten Songs der australischen Rock-Legenden (”Hells Bells”, “Thunderstruck”, “T.N.T.”) wurden noch schnell rausgehauen. Danach war jeder im Publikum endgültig überzeugt, dass die 5 Berliner eine ganze Menge AC/DC im Blut haben. In einem Punkt übertreffen sie die Originale aus Down Under sogar: den “Moonwalk” des Sängers bekam sicherlich weder Bon Scott noch Brian Johnson jemals so perfekt hin.

Die nächste Chance Riff/Raff in der Umgebung zu sehen solltet ihr unbedingt Nutzen! Und die gibt es am 13.6. auf dem Höpen Air in Schneverdingen!